treffpunkt 02/22

DAS MAGAZIN DER AK NIEDERÖSTERREICH

NR. 02 / MA I 2022

DIE AK IST FÜR SIE DA!

100 JAHRE Niederösterreich feiert.

LONG COVID Eine Krankheit – 200 Symptome.

UMSTEIGEN JA, ABER WIE! Im Land der Pendler*innen hapert es am Öffi-Angebot. Auch Josef Exler ist auf sein Auto angewiesen.

Hören Sie den #MONTALK zum Thema Verkehr

UMFRAGE

Zufrieden mit denÖffis? Öffi-Fahren schont Klima und Geldbörsel, vor allem bei den hohen Spritpreisen. Aber wie zufrieden sind

die Pendler*innen mit dem Verkehrsnetz? Text und Fotos: Mario Gattinger, Bettina Schabschneider presse@aknoe.at

„Ich bin zufrieden, der Kremser City- bus fährt jede halbe Stunde. Ich bringe meinen Sohn zum Kindergarten und fahre mit derselben Linie zur Arbeit.“ ANNA RAJCEVIC, Angestellte

„Ich benutze mein Auto, auch weil Maske tragen in den Öffis anstren- gend ist. Mit Schulkollegen bin ich wegen Kosten und Umwelt in einer Fahrgemeinschaft.“ CHRISTOPH ZANITZER, Schüler

„Leider hat mein Bus immer ein paar Minuten Verspätung, das ist mühsam. Aber ich bin darauf angewiesen, da ich kein Auto oder Moped besitze.“ MELISSA HEINDL, arbeitssuchend

„Von daheim zum Bahnhof Pöchlarn muss ich das Auto nehmen, es gibt keine Busver- bindung. Nach St. Pölten, wo ich arbeite, fährt die Bahn meist pünktlich.“ REINHARD EMSENHUBER, Angestellter

„Die Züge sind oft unpünktlich, aber es geht sich aus für die Arbeit. Ich radle zur Bahn, da ich nahe wohne. Mein Klapprad nehme ich im Zug mit.“ ANITA HAMBÖCK, Angestellte

Damit Pendler*innen auf Öffis umsteigen, muss das Angebot ausgebaut und verbessert werden! Thomas Kronister, Verkehrsexperte

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3V 3V-FAHR- PLAN für Österreich

EDITORIAL & INHALT

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Elternteilzeit Vater entlassen.

MARKUS WIESER Präsident der

AK Nieder­ österreich

Umsteigen ja, aberwie! Die Mehrheit ist aufs Auto angewiesen. Traumberuf „Einfach einzigartig.“

LongCovid Plötzlich Pflegefall.

Blaugelbes Jubiläum Vor 100 Jahren. Urlaub Wir verreisen wieder!

Was erwarten Sie sich von der AK? Schreiben Sie mir: m.wieser@aknoe.at

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

Immobilien Was Eigenes! ImTest Hundeleinen.

Unsere Titelgeschichte ist dieses Mal der Situation der Pend- ler*innen und dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs gewidmet. Ein Thema, das – neben vielen anderen – angesichts der steigenden Spritpreise aktueller denn je ist. Wir haben uns intensiv damit befasst, was mit der bestehenden Infrastruktur möglich ist und was notwendig ist, um den öffentli- chen Verkehr nachhaltig auszubauen und zu verbessern. Die TU Wien hat dazu in unserem Auftrag eine Studie erarbeitet, um Lö- sungsvorschläge für ganz Niederösterreich aufzuzeigen. Lesen Sie mehr dazu in der Coverstory. Wir schauen hin, wir hören zu, wir benennen Probleme und erar- beiten Lösungen – gemäß unseres „3V“-Fahrplans für Österreich, der Ihnen hier wieder begegnen wird. Sie können sich auf uns verlassen. Die Arbeiterkammer und die Gewerkschaften sind die starken Partner auf Seiten der Arbeitnehmer*innen.

Energie Tipps zum Zusatzofen.

Rubriken 4 . .............................. AK-Kontakte 20 .................. Bücher &Wandern 21 ...................... Termine & Rätsel 22 .................. Meinung & Cartoon 23 ................................ Leserbriefe

IMPRESSUM: Medieninhaber, Herausgeber &Redaktion: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich, 3100 St. Pölten, AK-Platz 1, Tel.: 02742 20204. Redaktion: CR S. Belohlavek (sb), D. Rosenberger (dr), C. Karas (ck), C. Baumgarten (cb), P. Panzenböck (pp), B. Schabschneider (bsch), M. Gattinger (mg), M. Neumeyer (mn) Layout: Claudia Rauch-Gessl. Hersteller: Berger Ferdinand & Söhne GesmbH, Wiener Str. 80, 3580 Horn. Coverfoto: Thomas Topf. Redaktionsschluss: 25. April 2022. Adressänderungen: mitgliederbetreuung@aknoe.at oder unter 05 7171-21988.

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DEIN GUTES RECHT

AK für Sie da Sprechen Sie mit Expertinnen und Experten.

MICHAEL BISCHOF fand Hilfe bei der AK.

ARBEITSRECHT Mo—Fr: 8—16 Uhr T 05 7171-22000 SOZIALRECHT Mo—Fr: 8—16 Uhr T 05 7171-22000 STEUERRECHT

Mo—Fr: 8—13 Uhr T 05 7171-28000 KONSUMENTENBERATUNG

Nix gefallen lassen! Michael Bischof wollte in Elternteilzeit gehen und wurde entlassen. Die AK half ihm, sich zu wehren.

Mo—Fr: 8—13 Uhr T 05 7171-23000 WOHNRECHT

Mo—Fr: 8—13 Uhr T 05 7171-23333 BILDUNGSBERATUNG Mo—Do: 8—16 Uhr, Fr: 8—14 Uhr T 05 7171-27000 BILDUNGSBEIHILFEN Mo—Do: 8—16 Uhr, Fr: 8—14 Uhr T 05 7171-29000 LEHRLINGSBERATUNG Mo—Do: 8—16 Uhr, Fr: 8—14 Uhr T 05 7171-24000 ARBEITNEHMER*INNENSCHUTZ Mo—Do: 8—16 Uhr, Fr: 8—12 Uhr T 05 7171-22918 BEZIRKSSTELLEN Kontakt, Beratung, Sprechtage: noe.arbeiterkammer.at/bezirksstellen

E in Filialleiter in Teilzeit? Das sieht ein europaweit tätiges öster- reichisches Familienunternehmen anscheinend nicht gern. Kurz nachdem Michael Bischof mitgeteilt hatte, dass seine Frau Zwillinge erwartete und er wie beim ersten Sohn in Elternteilzeit gehen wolle, standen Gebietsleiter und Personalchef unter einem Vorwand im Büro: „Sie haben mir gesagt, dass ich mich beim Kauf einer Wasserfilteranla- ge in der Filiale bereichert haben soll. Ich wurde fristlos entlassen.“ Sogar Strafanzeige war erstattet worden – die Staatsanwaltschaft konnte freilich kein strafrechtliches Verhalten erkennen.

Firma zahlte 65.000Euro Mit Hilfe der AK bekämpfte Bischof die ungerechtfertigte Entlassung. Das Arbeits- und Sozialgericht hob sie auf. Bevor das Unternehmen eine wohl sinnlose Berufung einlegte, einigte es sich widerwillig auf einen Ver- gleich. Bischof bekommt 65.000 Euro nachbezahlt. „Bis heute hat sich die Firma nicht entschuldigt“, sagt er. Und ist froh, dass er zur AK gegangen ist. „Meine Botschaft an andere Beschäf- tigte: Lasst euch nichts gefallen, geht unbedingt zur AK.“ (cb)

Tipp: Die AK-Arbeitsrechtsberatung erreichen Sie unter: 05 7171-22 000.

FÜR SIE GELÖST

Ein Lkw-Fahrer aus Melk kündigt wegen Unstimmigkeiten in der Firma. Er lässt die Endabrechnung bei der AK kontrollieren. Dort wird klar, dass er in der falschen Lohngruppe war. Nach Intervention der AK zahlt ihm die Firma 6.500 Euro nach. Harald Loike, AK-Experte

Ein Student verliert seinen Teilzeitjob und will sich arbeitslos melden. Das AMS meint, das ginge nicht, weil ihm neben dem Fernstudium zu wenig Zeit für Arbeit bliebe. Die AK zieht für ihn vor Gericht – er erhält rückwirkend Arbeitslosengeld. Janine Kroner, AK-Expertin

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DEINE AK

Arbeitsrecht – das Kerngeschäft Hier informiert Sie Präsident Markus Wieser über Ihre AK.

80,2 Mio.€ Budget wurden für 2022 veranschlagt, ca. 39,2 Mio.€ davon fließen ins Arbeits- und Sozialrecht.

DAS IST UNSER AUFTRAG! Wir haben als Arbeiterkammer den gesetzlichen Auftrag, unseren Mit- gliedern Rechtsschutz in Arbeits- und Sozialrechtssachen zu gewähren. Die Grundlagen dafür sind in § 7 AK Gesetz 1992 festgelegt. Damals hat die AK bundesweit einheitliche Regelungen für die Gewährung von Rechtsschutz getroffen. Rechtsschutz Rechtsschutz beinhaltet nicht nur das Verhandeln vor Gericht, sondern auch die Beratung im Arbeits- und Sozial- recht bis hin zur Insolvenz. Wir vertre- ten Beschäftigte insolventer Betriebe und melden ihre Forderungen beim Insolvenz-Entgelt-Fonds an. Seit 2019 übernehmen wir auch den gerichtli­ chen Rechtsschutz in Fragen der Pflegegeldeinstufung. Anfragen Unsere Expertinnen und Experten werden mit unterschiedlichsten Problemen konfrontiert: ausstehende Löhne und Gehälter, nicht bezahlte Urlaubs- oder Kündigungsentschädi­ gungen und Abfertigungen, Fragen zu Karenz, Pflege, Pension, Arbeitslosen­ geld und den geltenden Pandemievor­ schriften.

Budget Arbeits- und sozialrechtliche Beratung gehört zum Kerngeschäft der AK. Deshalb fließen auch fast 49 Prozent unseres Budgets – für 2022 wurden 80,2 Millionen Euro veranschlagt – in den Rechtsschutz. Weitere Mittel werden für Konsumentenschutz, Bildung und Information aufgewendet.

MARKUS WIESER, AK Niederösterreich-Präsident, ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender

Leistungsübersicht

→ Rechts- und Sozialbereich → Wirtschaft, Umwelt- und Konsumentenschutz → Kultur-, Bildungs- und Freizeitbereich

48,78%

12,05%

12,69%

→ Information, Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation

8,29% 0,24% 2,96% 1,15% 9,55% 1,43%

→ Fachausschüsse → Zuwendungen → Selbstverwaltung

→ Zuführung zu Rücklagen und Rückstellungen → Kosten der Umlageneinhebung → Kostenbeitrag für die Führung der Bürogeschäfte der BAK

2,87%

ZAHLEN. DATEN. FAKTEN.

153.000 Mitglieder nahmen 2021 die Hilfe der AK in Anspruch. Für die Beschäftigten wurden 38,4 Millionen Euro erkämpft. Die AK-Bera­ ter*innen intervenierten 2.800-mal bei Firmen, klagten 2.500-mal Ansprüche bei Gericht ein und vertraten mehr als 2.100 Beschäftigte insolventer Betriebe.

Zwei von drei Klagen. Von allen arbeitsrechtlichen Klagen, die bei den vier Landesgerichten St. Pölten, Krems, Korneuburg und Wiener Neustadt 2021 eingebracht wurden, erfolgten zwei von drei aufgrund eines von der AK Nieder­ österreich geleisteten Rechtsschutzes. Insgesamt konnte die AK bei der arbeitsrechtlichen Vertretung ihrer Mitglieder vor Gericht über 6,5 Millionen Euro sichern.

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Mehr im nächsten treffpunkt.

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VERKEHR

JOSEF EXLER: „Ich muss mit dem Auto zur Arbeit. Sonst wäre ich für zwölf Kilometer zwei Stunden unterwegs.“

UMSTEIGEN JA, ABER WIE! Josef Exler fährt mit dem Auto zur Arbeit. Sein Arbeitsweg ist mit Öffis schwer zu schaffen. So wie ihm geht es jeder bzw. jedem dritten Beschäftigten in Niederösterreich.

Text: Daniela Rosenberger, Fotos: Thomas Topf

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WIR BRAUCHEN: Ausbau des öffentlichen Verkehrs!

VERKEHR

3V

„Bis vor gut zwei Jahren gab es hier noch eine Regionalbahn.“ Philipp Herndl, Betriebsratsvorsitzender in der Klinik Pirawarth

M it dem Bus fahre ich im Kreis und bin zwei Stunden unter- wegs, mit dem Auto brauche ich circa fünfzehn Minuten“, sagt Josef Exler. Der 57-Jährige lebt in Kronberg und arbeitet als Koch in der Reha-Klinik Pirawarth. Das sind nur zwölf Kilome- ter, aber: „Von Kronberg müsste ich den Bus nach Schleinbach nehmen. Von dort geht’s mit dem Zug nach Wolkers- dorf und weiter nach Bad Pirawarth.“ KaumÖffis Der Parkplatz vor der Reha-Klinik ist voll. „Unsere rund 420 Mitarbei- ter*innen kommen aus allen Richtun- gen, auch aus Nachbarländern“, sagt Betriebsrat Philipp Herndl, „fast alle fahren mit dem Auto.“ An der Bushalte- stelle halten die von Wien kommenden Busse. Aber: „Der Fahrplan geht sich nicht mit unseren Arbeitszeiten aus.“ Reinigungs-, Service- und Küchenper- sonal fangen zeitig an, auch die Thera- pien starten amMorgen. „Außerdem sind wir ein Sieben-Tage-Betrieb.“ Sous-Chef Exler steht von halb sieben

bis 15 Uhr in der Küche, auch an Wo- chenenden.

MARKUS WIESER: „Land und Bund sind gefordert!“

Wer hier lebt, pendelt „Wer in Niederösterreich lebt, pen- delt“, sagt Thomas Kronister. Der Ver- kehrsexperte der AK kennt die Zahlen der letzten 30 Jahre: „2019 haben von über 600.000 wohnhaft Beschäftigten 420.000 ihren Wohn- und Arbeitsort in Niederösterreich. 300.000 Beschäf- tigte pendeln über die Bezirksgrenze. 185.000 fahren in ein anderes Bun- desland, vor allem nach Wien. Nur 21 Prozent wohnen und arbeiten im gleichen Ort“.1 „Für den Arbeitsweg nehmen 66 Prozent der Beschäftigten das Auto. 22 Prozent der Pendler*innen sind mit dem öffentlichen Verkehr un- terwegs und 12 Prozent fahren mit dem Rad oder gehen zu Fuß.2 Der mittlere Arbeitsweg für die Beschäftigten in NÖ ist 35 km lang. Allerdings sind 35 Pro- zent der Arbeitswege kürzer als zehn Kilometer.“3 Teures Auto Andrea Bauer pendelt mit dem Auto von Wien nach Bad Pirawarth. 40 Ki- lometer in eine Richtung. Die 49-Jäh- rige arbeitet als Neuropsychologin in der Reha-Klinik und würde sofort auf Öffis umsteigen: „Die Kosten fürs Auto steigen. Jetzt sind es die Spritpreise, davor war’s das Parkpickerl.“ Auch bei ihr scheitert es an den passenden Busfahrzeiten. Studie: Hier hapert’s „Damit Pendler*innen auf die Öffis umsteigen, muss das Angebot passen“,

Öffi-Ausbau – aber rasch!

Ein Blick auf die Spritpreise stellt viele vor die Frage: Kann ich mir das Autofahren noch leisten? Wie komme ich an den Arbeitsplatz? Mehr als ein Drittel der niederösterreichi­ schen Beschäftigten hat keinen oder kaum Zugang zu öffentli­ chem Verkehr, sie sind auf das Auto angewiesen. Wenn man den Pendler*innen aber immer wieder ausrichtet, sie mögen auf Öffis umsteigen, muss es auch das Angebot dafür geben. Doch statt des versprochenen Ausbaus kommt es zu regionalen Rückschritten, Verzögerungen und Stilllegun­ gen von Regionalbahnen. Es ist hoch an der Zeit, den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu realisieren. Das Land und der Bund sind gefordert, für die Versorgungs­ sicherheit und den Klimaschutz die notwendigen Schritte zu setzen.

AK-VERKEHRSSTUDIE: Öffentlicher Verkehr klimafit Eine Studie der TU Wien im Auftrag der AK Niederösterreich: Was ist möglich und notwendig, um den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich auszubauen. noe.arbeiterkammer.at/verkehrsstudie

MARKUS WIESER AK Niederösterreich-Präsident ÖGB NÖ-Vorsitzender

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Kilometer beträgt der mittlere Arbeitsweg der Beschäftigten in NÖ 35

Hören Sie Thomas Kronister und Philipp Herndl im #MONTALK

JOSEF EXLER und PHILIPP HERNDL zu treffpunkt-Redakteu­ rin Daniela Rosenberger: „Wir beginnen früh zu arbeiten. Um diese Zeit fährt kein Bus.“

Öffi-Umstieg: Das muss geschehen → Ausbau von Bahn­ strecken → Erhöhung der Fahr­ intervalle → Mehr Busse oder ein Wechsel von Bus auf Schiene → Ausbau von Haltestellen und Bahnhöfen → Rufbusse und Sammel­ taxis, wo keine Öffis möglich sind → Ausbau der Park-&-Ride- und Bike-&-Ride-Plätze → Bessere Radwege, Beleuchtung und mehr Sicherheit

legte Bahnhof liegt in Gehweite der Reha-Klinik. Doch Buslinien ersetzen nun die Bahnstrecke zwischen Obers- dorf bei Wolkersdorf und Bad Pira- warth. Für einen Neustart der Bahn setzt sich auch die Initiative „Regional- bahn statt Bus“ ein. Sie schlägt eine er- weiterte Streckenführung mit kürzeren Intervallen und Akku-Zügen vor. Die neue Strecke würde eine Anbindung an die Wiener U-Bahn-Linie U1 am Bahnhof Leopoldau ermöglichen: eine Direktverbindung zwischen Wien und dem südlichen Weinviertel mit einer Fahrtzeit von 40 Minuten. Andrea Bauer würde die Bahn nutzen. Momentan bleibt ihr eine Fahrgemein- schaft, um sich die Kosten zu teilen. Koch Josef Exler hat sich ein E-Bike gekauft. Er nimmt sich vor, hin und wieder mit dem Rad in die Arbeit zu fahren. Gemeinsammit einem sportli- chen Kollegen. presse@aknoe.at

so Kronister. Wo Niederösterreich nachhaltige Verbesserungen braucht, zeigt die Studie „Öffentlicher Verkehr klimafit“ der TUWien im Auftrag der AK. „ImWeinviertel, zum Beispiel, ha- ben 40 Prozent der Beschäftigten kei- nen Zugang zu öffentlichen Verkehrs- mitteln oder nur einen mit geringer Qualität. Der Großteil der Wege wird mit dem Auto zurückgelegt“, erklärt der Verkehrsexperte. Seit der Fertig- stellung der A5 Nordautobahn und des nördlichen Teilabschnitts der Schnell- straße S1 hat sich der Verkehr noch mehr auf den Pkw verlagert. Ziel der Studie ist es auch, zu zeigen, wie der öffentliche Verkehr landesweit um eine oder zwei Klassen zu verbessern wäre. Entweder durch bessere Intervalle oder durch bessere Verkehrsmittel. Bahn statt Auto Im Fall von Bad Pirawarth wäre das eine Regionalbahn, die es bis De- zember 2019 noch gab. Der stillge-

1 AK-Pendleranalyse 2019 2 Mobilitätserhebung Niederösterreich 2018 3 Verkehr und Infrastruktur, 66, AK Wien

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GUTE ARBEIT

WIR BRAUCHEN: Berufsinfo in der Schule! 3V

Hier lesen Sie über Menschen aus der Arbeitswelt

Einfach einzigartig!

Chiara-Alena Lintner, angehende Mechatroni­ kerin bei der AUA, ist in ihrem Element: „Hier ist kein Tag wie der andere, es gibt so viele unterschiedliche Aufgaben. Abwechslung und Einzigartigkeit sind das Beste. Und wo sonst hätte ich schon die Möglichkeit, an einem Flugzeug zu schrauben?“ Die 22-Jährige ist im dritten Lehrjahr: „Ich war die Einzige, die nach der Matura eine Lehre in einem technischen Beruf begonnen hat. Die Überraschung war groß, aber alle haben mich unterstützt.“

Wer Lust hat, es ihr gleichzutun: Die AUA bildet Lehrlinge in verschiedenen Berufen aus. Lufthansa Group Careers | Austrian (be-lufthansa.com)

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WIR BRAUCHEN: Mehr Weiterbildung für Beschäftigte! 3V

KARRIERE

Machen Sie sich bereit …

ANIKO KELLNER ist jetzt

Ordinations­ assistentin.

… für den Schritt aus der digitalen Steinzeit.

Sie sind total fix mit Smartphone und Tablet? Sie finden im Internet rasch, was Sie suchen? Sie tummeln sich auf Social Media sicher wie ein Fisch im Wasser? Super. Und wenn nicht? Dann schließen Sie Ihre Wissenslü­ cken mit digi+, der digitalen Werk­ zeugkiste von arbeit plus NÖ. Mit kurzen Lektionen und Tests können Sie sich aneignen, was Ihnen an Kenntnissen fehlt. AK fördert Weil heute niemand an den digitalen Medien vorbeikommt, fördert die AK Niederösterreich Projekte, die den Umgang damit erleichtern. „digi+“ von arbeit plus NÖ, dem Landesnetzwerk sozialer Unternehmen, wurde mit Hilfe der FH St. Pölten erstellt und vom AK-Projektfonds Arbeit 4.0 mitfinan­ ziert. Digi-Weekend Und wenn Sie sich intensiver um Ihre digitale Fitness kümmern wollen, gäbe es da noch das Digi-Weekend von AK Vital: von 27. bis 29. Mai im Parkhotel Hirschwang. Infos und Buchung auf noe.arbeiterkammer.at/akvital. (sb)

Zeit für was Neues Sie war beruflich erfolgreich, aber es wurde Zeit für eine Veränderung. Aniko Kellner (49) ließ sich umschulen und startet neu durch.

A chtzehn Jahre arbeitete die Neunkirchnerin Aniko Kellner in der Gastronomie, weitere siebzehn im Verlagswesen. Spaß haben ihr die Jobs immer gemacht, „aber ich bin ein Mensch, der oft neue Herausforderun- gen sucht.“ Eine ehemalige Arbeits- kollegin, die sich zur Ordinationsassis- tentin umschulen ließ, hat sie zu ihrer jüngsten Entscheidung inspiriert: „Es hat mir imponiert, was die Frau alles weiß und wie spannend sie ihren Job findet.“ Also schlug sie den gleichen Weg ein. Und der Zufall spielte ihr in die Karten: „Ich begleitete meinen Mann in die Ordination. Die Ärztin – meine heutige Chefin – war sehr angetan davon, wie penibel ich seine Befunde geordnet hatte.“

der Suche nach einer Besetzung des „Empfangs“ war und die gegenseitige Sympathie offensichtlich, wurde eine zweiwöchige Probezeit vereinbart. Da alles passte, musste sich Aniko Kellner nur noch qualifizieren. Am Berufsför- derungsinstitut (BFI NÖ) nahm sie die sechsmonatige Umschulung zur Ordinationsassistentin in Angriff: „We- gen Corona wurde vieles über Zoom erledigt. Die fachlichen Schulungen wie Erste Hilfe, Hygiene, Blutabnahme und so weiter fanden direkt im Institut statt.“ Förderung Finanzielle Förderungen erhielt Aniko Kellner vom Land Niederösterreich und von der AK Niederösterreich in Form des Bildungsbonus-spezial. (pp) Infos: noe.arbeiterkammer.at/bildung www.bfi.at

Hier gehts zu „digi+“: werkzeugkiste.arbeitplus.at

Probezeit undUmschulung Weil die Dermatologin gerade auf

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Alles zur Pflege lesen Sie hier: noe.arbeiterkammer.at/ pflege

LONG COVID

Eine Krankheit – 200 Symptome Laut WHO leiden 10 Prozent aller Covid-Infizierten an Spätfolgen. Beim Stiegensteigen bleibt die Luft weg und Staubsaugen geht gar nicht: Wer noch Monate nach einer Covid-Infektion nicht fit ist, leidet möglicherweise an Long Covid. Das kann Alltag und Beruf zur unüberwind­ baren Hürde machen. Leitlinie für Mediziner*innen Die Diagnose ist nicht einfach, zählen doch 200 Symptome zum Krankheits­ bild. Eine von acht Fachgesellschaf­ ten erstellte Leitlinie liefert Medizi­ ner*innen nun fachliche Anhalts- punkte. Dr. in Susanne Rabady von der Karl Landsteiner Universität und Präsidentin der Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin: „Vielleicht freut sich Ihre Hausärztin, Ihr Hausarzt, die Leitlinie kennenzu­ lernen, denn Long Covid ist noch medizinisches Neuland.“ Vor Gericht Betroffene kämpfen derzeit vor Gericht um die Anerkennung ihrer Krankheit. Im März entschied das Sozialgericht Graz, dass eine 33-jährige Masseurin vorübergehend berufsunfähig ist und rückwirkend Anspruch auf Rehabilitationsgeld hat. Ein bahnbrechendes Urteil. (sb)

JUNGE FRAU wurde durch Corona zum Pflegefall.

Lebenmit Long Covid Ein junges Paar hatte viel vor. Doch dann kam alles anders.

V or zwei Jahren haben Martin und Regina Braun* noch an Kinder gedacht. Der Informatiker (35) und die Sozialhelferin (32) aus Hainburg plan- ten ein richtig schönes Leben. Doch dann steckte sich Regina imNovember 2020 mit Corona an. Davon hat sie sich bis heute nicht erholt. Nach über einem Jahr bekam sie endlich die Diagnose Long Covid. „Meine Frau kann nicht einmal allein duschen oder das Haus verlassen, sie braucht mich rund um die Uhr“, sagt der Ehemann, der bei der Arbeiterkammer nachgefragt hat, was er tun soll.

Pflege ist Vollzeitjob „Zuerst habe ich ihm geholfen, einen Antrag auf Invaliditätspension zu stel- len, der wurde positiv bearbeitet. Dann habe ich ihm geraten, einen Antrag auf Pflegegeld zu stellen, weil Pflegestufe 3 Voraussetzung für eine mehrwöchige Pflegekarenz ist“, sagt Sozialrechts- expertin Ursula Janesch. Denn neben dem Beruf ist es unmöglich, alles zu organisieren, was anfangs nötig ist, ohne sich total aufzureiben. „Stimmt, Pflege ist ein Vollzeitjob. Wir müssen unser Leben neu planen“, sagt Martin Braun. (sb)

Tipp: Von Mediziner*innen für Mediziner*innen: Diese Leitlinie liefert fachliche Anhaltspunkte für die

Diagnostik von Long Covid, vielleicht auch für Ihre Hausärztin und Ihren Hausarzt.

Fragen Sie nach Wann und wo soll ich einen Antrag auf Pflegegeld stellen? Unter welchen Voraussetzungen haben Ange- hörige Anspruch auf kostenlose Pensionsversicherung? Wie lang dauert eine Pflegekarenz? Muss die AUVA zahlen, wenn sich jemand im Job mit Corona angesteckt hat und an Long Covid leidet? Das und mehr erfahren Sie bei der AK unter 05 7171-22000.

DR. in SUSANNE RABADY: „Leitlinie hilft bei der Diagnose.“

*Name geändert

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100 JAHRE NIEDERÖSTERREICH

VOR 100 JAHREN 1922 schwimmt „Tarzan“ Johnny Weißmüller Olympiarekord, Mussolini putscht sich an die Macht und Niederösterreich wird ein eigenes Bundesland.

Redaktion: Susanna Belohlavek, presse@aknoe.at Grafik: Claudia Rauch-Gessl

10.000 KRONEN = ca. 0,97 Euro

BIS 1925 KRONEN/HELLER danach Schilling/Groschen (außer 1938 bis 1945) Währung

1922

Wochenlohn

287.520 KRONEN Hilfsarbeiter am Bau

355.680 KRONEN Facharbeiter am Bau

Arbeitszeit 48-STUNDEN-WOCHE Urlaub: 1 Woche (bezahlt) Kurzarbeit: ohne Lohnausgleich

206.208 KRONEN Hilfsarbeiter Metallindustrie

218.016 KRONEN Facharbeiter Metallindustrie

Wohnen ERSTES MIETENGESETZ Kündigungsschutz für Mieter*innen (AK-Erfolg)

Preise HYPERINFLATION 2877 %: → 1 Laib Brot kostet 5.670 Kronen statt 0,46 Kronen (1914). → Geld wird in Waschkörben transportiert. → Männer stecken sich ihre Zigarren mit Geldscheinen an.

3 KINDER pro Frau

TEUERUNG IM STUNDENTAKT Arbeiter werden zwei Mal am Tag bezahlt, damit ihre Frauen einkaufen gehen können, bevor die Lebens­ mittel weiter teurer werden.

BELIEBTE VORNAMEN → Maria und Johann → Anna und Franz

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GUTES LEBEN

Hier lesen Sie über Freizeit, Wohnen und Konsumentenschutz

AKVital: Für Körper undGeist

Sandra König ist Radiomoderatorin – und Yogalehrerin: „Yoga hilft mir, mit Stress umzugehen, meine Balance zu halten, es hält mich fit und gesund – und zwar Körper und Geist!“ Wenn Sie an Ihrer Balance arbeiten wollen, gönnen Sie sich doch ein Yoga-Wo­ chenende mit Sandra König im Parkhotel Hirschwang .

Yoga mit Sandra König 17. bis 19. Juni 2022 und 7. bis 19. Oktober 2022 Details & Buchung: noe.arbeiterkammer.at/akvital

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URLAUB

Wir verreisenwieder!

Endlich wieder ein richtiger Urlaub. Fast haben wir das Reisen ja schon verlernt. Frischen Sie hier Ihr Wissen auf.

Text: Carina Karas

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PASS BEANTRAGEN Ihr Reisepass ist längst abgelaufen? Prüfen Sie, ob Sie in Ihr geplantes Urlaubsland auch mit einem bis zu fünf Jahre abgelaufenen Pass einreisen können. Garantiert problemlos geht es mit einem neuen. Achtung, unbedingt rechtzeitig beantragen, da es zu Wartezeiten kommen kann. Zuständig ist die Passbehörde, also Bezirkshauptmann­ schaft oder Magistrat. Den notwendigen Termin reservieren Sie telefo­ nisch, per E-Mail oder online.

GUT VERSICHERN Kurz vor dem Urlaub krank werden oder währenddessen – passieren kann leider immer was. Umso wichtiger ist eine gute Reiseversicherung, damit Sie nicht auch noch finanziell draufzahlen. Bevor Sie diese abschließen, prüfen Sie zuerst, was durch bestehende Versicherungen oder durch Ihre Kreditkarte bereits abgedeckt ist. Überlegen Sie, welchen Versiche­ rungsschutz Sie (noch) benötigen. Je teurer die Reise, desto wichtiger.

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KLIMA SCHONEN Beim Urlaub mit der Bahn tun Sie was fürs Klima und Ihre Geldbörse. Soll’s doch eine Flugreise sein? Dann Augen auf bei der Buchung. Was auf den ersten Blick günstig ausschaut, kann durch allerhand Extrakosten am Ende teuer kommen. Gepäck, Sitzplatzreservierung, Check-in-Gebühren, wenn Sie nicht online einchecken – achten Sie auf Zusatzkosten und bereits vorangehakte Leistungen, die Sie gar nicht brauchen.

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RICHTIG BUCHEN! Am Bildschirmrand oder in den sozialen Medien poppt ein echtes Urlaubs­ schnäppchen auf? Gerade bei auffallend günstigen Preisen gilt: Bevor Sie zuschlagen, recherchieren Sie, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt. Denn auch unter den Online-Reisebüros und Buchungsplattformen gibt’s schwarze Schafe. Checken Sie das Impressum und suchen Sie nach Erfahrungsberichten. Eine Liste betrügerischer Urlaubsanbieter finden Sie hier: watchlist-internet.at/liste-urlaubsbuchung

HANDYTARIF CHECKEN Tausende Euro Handyrechnung als Reisesouvenir – das muss nicht sein. Informieren Sie sich vor der Abreise, was Ihr Tarif abdeckt. In EU-Ländern, Norwegen, Liechtenstein und Island können Sie Ihre Freiminuten und Ihr Datenvolumen meist wie daheim nutzen. Außerhalb dieser Länder greift bei 60 Euro Kosten für Datenroaming eine automatische Sperre. Wenn Sie danach aber weitersurfen, kann Sie das Versenden eines Schnappschusses gleich mal bis zu 40 Euro kosten.

NOCH FRAGEN? Sie möchten mehr Infos für Ihr „Projekt Traumurlaub“? noe.arbeiterkammer.at/reisen

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WIR BRAUCHEN: Leistbaren Wohnraum für alle! 3V

WOHNEN

BITTE WAS EIGENES ! Sie wollen eine Wohnung oder ein Reihenhaus kaufen? Das bringt Rechte und Pflichten mit sich, von denen Sie vielleicht noch nie gehört haben!

AUF DER SUCHE. Makler*innen liefern Ihnen alle Fakten zu Ihrer Wunsch­ immobilie.

Makler*in – was bringt’s?

Text: Carina Karas, presse@aknoe.at I n Sachen Eigenheimmacht das Gesetz Unterschiede. Eigen- tumswohnungen fallen unter das Wohnungseigentumsgesetz, genau wie Reihenhäuser oder Doppelhaushälften – und zwar, wenn mehrere Häuser auf einem gemein- samen Grundstück gebaut wurden. Das bedeutet für Sie, anders als beim Einfamilienhaus kaufen Sie nicht nur eine Immobilie, sondern werden Miteigentümer*in an der gesamten Liegenschaft. Allgemeine Teile wie Fassade, Balkone oder Fenster gehören allen. Und: Alle gemeinsam sind dafür verantwortlich. Zwei Verträge Deshalb gibt es neben dem Kaufvertrag noch den Wohnungseigentumsvertrag. Darin ist das Zusammenleben der Eigentümer*innen geregelt. Wer darf den Garten nutzen? Wer reinigt das Stiegenhaus? Wer ist für die Fenster zuständig – jede*r für die eigenen oder alle gemeinsam? Das macht einen großen Unterschied, wenn sie ge- tauscht werden sollen (siehe Box rechts). Vertrag prüfen Bevor Sie kaufen, werfen Sie unbe- dingt einen Blick in diesen Vertrag.

So erfahren Sie, welche Pflichten und Einschränkungen auf Sie zukommen. Einsehen können Sie ihn in der Grund- buchsammlung beim Bezirksgericht. Überprüfen Sie dabei auch, ob die Wohnung schuldenfrei ist. Sowird verwaltet Mit dem Kauf einer Wohnung, eines Reihen- oder Doppelhauses werden Sie automatisch Teil der Wohnungsei- gentümergemeinschaft. Die beauftragt eine Hausverwaltung. Deren Aufgabe ist unter anderem, Notwendiges repa- rieren und renovieren zu lassen. Finan- ziert wird das aus den Rücklagen der Eigentümer*innen. Das bedeutet: Alle zahlen dafür monatlich einen Beitrag ein, zusätzlich zu den Betriebskosten. Steht ein größeres Vorhaben an – etwa ein neues Dach –, kann auch schon mal ein Kredit nötig werden, an dem Sie sich beteiligen müssen. Zustand erfragen Bevor Sie kaufen, machen Sie sich ein genaues Bild. Und zwar nicht nur vom Zustand Ihres Wunschheims, sondern von der ganzen Anlage. Fragen Sie bei der Hausverwaltung nach! Werden bald größere Renovierungen anfallen? Die sollten Sie in Ihrer Finanzplanung unbedingt mitdenken.

Sicherheit. Am Maklerbüro führt meist kein Weg vorbei. Das kostet Geld, bringt aber auch Sicherheiten. Sie können erwarten, von ihm oder ihr mit allen bekannten Informationen zur Immobilie versorgt zu werden und korrekte Auskünfte zu erhalten. Provision. Für die Vermittlung einer Immobilie darf Provision verlangt werden. Kaufen Sie eine Wohnung oder ein Haus, sind das drei Prozent des Kaufpreises. Mieten Sie eine Wohnung unbefristet, fallen zwei Mo­ natsmieten Provision an. Bei Befristung bis zu drei Jahren ist es eine Monatsmiete. AK-Erfolg. Ab dem kommenden Jahr zahlen nicht mehr automatisch Mieter*innen die Provision, sondern jene, die Makler*innen beauftragen. Damit ist eine jahrelange Forderung der AK umgesetzt. WEBINAR: Darf’s ein bisserl mehr Information sein? Melden Sie sich zum Online-Webinar am 17. Mai um 15.30 Uhr mit AK-Wohnrechts­ expertin Mag. Monika Stork an und erfahren Sie, was Sie vor einem Wohnungskauf wissen müssen. Online-Veranstaltung: noe.arbeiterkammer.at > Wohnungseigentum

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TRAUMOBJEKT IN SICHT? Schauen Sie sich Wohnung und Anlage genau an.

Das müssen Sie wissen! 1 Unterschrift bindet! Sie finden das Reihenhaus entzückend, möchten sich aber noch weiter umschauen? Dann unterschreiben Sie keinesfalls vorschnell ein Kaufanbot in der Annahme, das Haus damit nur zu reservieren. Denn damit stimmen Sie verbindlich zu, es zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Davon zurücktreten können Sie nur in Ausnahmefällen. Dasselbe gilt auch beim Mieten von Wohnungen.

2 Kein Alleingang! Sie als Wohnungsbesitzer*in finden Ihre Fenster in die Jahre gekommen und träumen von neuen? Prüfen Sie nach, wie das in Ihrem Wohnhaus geregelt ist. Denn Sie können nur dann neue Fenster im Alleingang einbauen, wenn sich die Eigentümer*innen darauf geeinigt haben, Fenster zur Privatsache zu erklären. Ansonsten zählen sie zu den allgemeinen Teilen des Hauses und die Mehrheit entscheidet.

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TEST

MIT EINER ROLLLEINE hätte er mehr vom Gassigehen.

Mehr Auslauf

R ollleinen sind beliebt, weil sie demHund mehr Auslauf und Bewegungsfreiheit geben als eine nor- male Leine. Stopp Aber wenn’s drauf ankommt, muss die Stopptaste funktionieren. Die Arretierung sollte rasch auslösen. Die Bandbreite reichte hier von sechs Zentimetern beim Testsieger Flexi New Neon bis zu 21 Zentimetern bei der Flexi Style M 5. Haltbar Simulierten Hundebissen hielt die AniOne Rollleine Basic Gurt Grau nicht stand. Auch die Kong Expore und die AniOne Extra Long schwächelten. Als die Leinen in Salzwasser eingelegt wurden, schnitt die Flexi Giant am schlechtesten ab.

Auf und ab Alle Rollleinen wurden im Test ihrem Namen gerecht: Auch nach 1.000 Mal Aufrollen gab es keine Beanstandun- gen. Und sie funktionierten auch, nach- dem sie zu Boden geworfen wurden - von einigen Abschürfungen abgesehen. In der Praxis Zuletzt haben drei Personen die Leinen mit ihren Hunden getestet. Dabei gab es Folgendes auszusetzen: Bei der Kong Explore Rollleine wurde die Platzie- rung des Stoppknopfes bemängelt und das Produkt wurde als zu groß und zu schwer bewertet. Auch die AniOne Rollleine Extra Long war für die Test- personen zu groß. Bei den Modellen Flexi New Comfort, New Neon und New Classic fiel unangenehm auf, dass sie einige scharfe Kanten aufweisen.

Rollleinen schätzen Hund und Halter*in. Sieben von neun überzeugten imTest.

MEHR ZUMTHEMA: Die detaillierten Testergebnisse finden Sie hier.

DIE TESTSIEGER. Flexi New Neon M 5 m Gurt, Kong Reflect Rollleine, Flexi New Comfort M 5 m Gurt

Quelle: Mehr Infos unterwww.konsument.at/ hundeleinen22 (kostenpflichtig)

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WIR BRAUCHEN: Sicherheit gegen Stromausfälle! 3V

INFOS & TIPPS

Gut zu wissen! → Miete. Auch hier kann ein Zusatzofen erlaubt sein. Fragen Sie Ihre Vermieterin bzw. Ihren Vermieter. → Eigentum. Sie brauchen neben dem Okay des Rauchfangkehrers das der Eigentümergemeinschaft. → Sicherheit. Passieren kann immer was. Gehen Sie auf Nummer sicher und installieren Sie einen CO-Melder! → Ofen. Welche Heizleistung brauchen Sie? Lassen Sie sich beraten. Ihr Wohnzimmer soll weder Sauna werden noch Eisgrube bleiben.

KAMINFEUER GEFÄLLIG? Fragen Sie Ihren Rauchfangkehrer, bevor Sie einen Ofen kaufen!

Da brennt’s! Hohe Gaspreise, drohender Blackout – da muss ein Zusatzofen her. Gute Idee, aber nicht ungefährlich.

B eim Baumarkt ums Eck oder im Internet einen Ofen kaufen, an den Kamin anschließen, einheizen und vielleicht sogar darauf kochen? Klingt unkompliziert, kann aber – von Laien ausgeführt – bis zur Kohlenmonoxid- vergiftung führen. Haben Sie sich im Fachhandel schon Ihre gewünschte Feuerstätte ausge- sucht? Bevor Sie zuschlagen, kontak-

tieren Sie Ihren zuständigen Rauch- fangkehrerbetrieb. Dieser prüft, ob Ihr Rauchfang in Ordnung und dicht ist und ob Ihre gewünschte Ofen-Type damit betrieben werden kann. Genug Luft? Außerdemwird kontrolliert, ob es am Aufstellort genug Verbrennungsluft gibt oder ob zusätzliche Luftzufuhr von außen nötig ist.

Erst danach sollten Fachleute den Ofen aufbauen und anschließen. Dann ist wieder Ihre Rauchfangkehrerfirma am Zug: Diese stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind. Sie erhalten einen Anschlussbefund und können sicher einheizen. (ck) Tipp: Weitere Tipps für Ihren Zusatzofen sowie die Antworten auf Ihre brennendsten Fragen zum Thema Strom und Gas finden Sie hier: noe.arbeiterkammer.at/energie

AUF- UND ABSTEIGER

↑ Tennispoint: Eine Konsumentin bestellt Waren im Wert von 414 Euro. Einige davon schickt sie zurück, diese kommen aber nicht bei Tennispoint an. Die Frau erhält trotz Retourenbelegs eine Forderung von 280 Euro. Nach AK-Intervention wird die Restforderung ausgebucht.

↓ Raiffeisenbank und Easy Bank: Beide Banken weigern sich, die OGH-Entschei­ dung gegen die Bawag wegen der zu Unrecht verlangten Zinsen während der Covid-Stundungsphase anzuerkennen. Ihre unzutreffende Begründung: Diese Entschei­ dung betrifft nur die Bawag. So nicht!

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BÜCHER & FREIZEIT

BUCHTIPPS von Markus Neumeyer

Autor im #Montalk

NATURSCHÄTZE NIEDER­ ÖSTERREICH Mit Marchegg- Spezial ISBN: 978-3-99024-923-9

ZUM ABNEHMEN Gesund abnehmen ohne Jojo-Effekt! Uwe Knop spricht darüber auch im #MONTALK-Podcast der AK mit Alexander Goebel. Erfolgreich abnehmen und schlank bleiben. Uwe Knop. 2021. Springer. 196 Seiten. € 20,95 (TB) / € 14,99 (E-Book). ISBN: 978-3-6626-3244-4

Anfahrt zur NÖ. Landes­ ausstellung:

Konferenz gegen Armut NÖ Armuts­ netzwerk:

NachMarchegg! Unterwegs mit Bernhard Baumgartner

ZUM AUFRÜTTELN Der Autor greift eines der zentralsten Probleme unserer Zeit auf: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Prämiert mit dem Bruno-Kreis­ ky-Preis. Überreichtum. Sachbuch. Martin Schürz. 2019. Campus Verlag. € 25,60 / € 22,99 (E-Book). 226 Seiten. ISBN: 978-3-5935-1145-0

D as Marchfeld hat unglaublich viel zu bieten. Das beweist nicht nur die diesjährige NÖ Landesaus- stellung „Marchfeld-Geheimnisse“ im Schloss Marchegg. Das zeigen auch Wanderungen in der Gegend: zum Beispiel von der Storchenkolonie in den Au-Urwald oder zu den Sandbergen zwischen Schönfeld und Oberweiden. Dort erwarten Sie – fast – geheime Blumenparadiese auf einstmaligen

Wanderdünen. Beim Rundgang um die Stadtmauer gibt es sogar lebende Fossilien – im Erdaltertum verbreitete Urzeitkrebse – zu entdecken. Mehr lässt sich in einem Tagesprogrammwohl kaum unterbringen!

Informationen: niederoesterreich.naturfreunde.at, wandertipp.at und www.noe-landesausstellung.at

Hobbys finanzieren Tüfteln Sie schon, wie Sie Ihre Hobbys in der Pension finanzieren werden? Informieren Sie sich rechtzeitig. Gleich hier: noe.arbeiterkammer.at/pension oder live in der AK: Die ideale Vorsorge fürs Alter. Wann: 2. Juni, 9.30 bis 13 Uhr. Wo: ANZ St. Pölten, AK-Platz 1.

ZUM WIMMELN Passend zur Landesausstellung „100 Jahre Niederösterreich“ können die Kleinsten auf Entdeckungsreise gehen. Macht sogar Eltern Spaß! Mein großes Niederösterreich Wimmelbuch. 2021. Breitschopf Medien Verlag. € 8,99. 18 Seiten. ISBN: 978-3-7004-4510-4

Anmeldung: verbrauchertalk@aknoe.at

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TERMINE & RÄTSEL

KALENDER

seit 1. Mai

11. Juni

25./26. Juni

13 Juli

SAISONSTART IM SONNEN­ RESORT MALTSCHACHER SEE: Familien-Resort für Klein und Groß. AK-Mitglieder starten erholt in den Sommer und sparen beim Urlaub in Kärnten. Weitere Spezialrabatte für Ihre Auszeit an Ossiacher See und Hafnersee: noe.arbeiterkam- mer.at/sonnenresorts

AKNÖ/ÖGB-FAMILIENFEST IM WEINVIERTEL. Einen Tag lang Spiel, Spaß und Infos von AK und Fachgewerkschaften. Besuchen Sie uns in Hohenau a. d. March beim ersten unserer vier Familienfeste. 10–16 Uhr, Eintritt frei! Mehr: noe.arbeiterkammer.at/ veranstaltungen

WIR FEIERN MIT! Niederöster- reich zelebriert sein 100-jähri- ges Bestehen und die AK ist mit dabei. Auf allen 22 Bezirksfesten finden Sie Infostände und Beratung der AK. Näheres zu allen Pro- grammhighlights und den Veranstaltungsorten erfahren Sie unter: www.100jahrenoe.at

PREMIERE IN DER OPER IM STEINBRUCH: Verdis „Nabuc- co“. Genießen Sie einen Abend unter freiem Himmel vor einer einzigartigen Kulisse. 10 Prozent Rabatt mit der Service-Karte (max. 2 Tickets, Kat. 1–5). Termine, Buchungs- details: noe.arbeiterkammer. at/nabucco22

100er-Mix

N E G G E N B U R G A S R L M G N I L D E O M S A T L I L I E N F E L D L G R U B U E N R O K T H O R N T S E K T T A E C E U M I Z E N K H S R E A Y A H T W R C L B N O R R R N O M E L K B I P T R C S O W T T A Y T M I E H E H D R D T U Z A E T N C E U E B U L F K W Z S R D N E U M G G Die Lösung u. Ihre Mitgliedsnr. senden Sie bis 30.05.2022 an treffpunkt AK Niederösterreich, KW „100er-Mix”, AK-Platz 1, 3100 St. Pölten oder an karte@aknoe.at. Die Gewinnverständigung erfolgt schriftlich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. GEWINN. 5x 1 Super.Kombi.Ticket für die Kunstmeile Krems (Landesgalerie NÖ, Forum Frohner, Kunsthalle, Karikaturmuseum). TIPP: Mit der Service-Karte 9 statt 10 Euro Eintritt: www.kunstmeile.at

Unser Bundesland feiert Jubiläum und Sie sind eingeladen zu rätseln: Finden Sie alle gesuchten Wörter?

Niederösterreich ist 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass haben wir in diesem Mix 23 Gemeinden und Flüsse des Jubiläums­ bundeslands versteckt. Sie sind waagrecht, senkrecht und diagonal, von vorn nach hinten und von hinten nach vorn zu finden (Ö = OE, Ü = UE). Die Buchstaben, die zu keinem der gesuchten Wörter gehören, ergeben aneinandergereiht weitere zwei niederösterreichische Gemeinden.

Teilnahmebedingungen: noe.arbeiterkammer.at/teilnahmebedingungen

Auflösung „Wildkatzen-Mix“: DUFTDRUESEN, SPUERSINN

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WIR BRAUCHEN: Höheres Arbeitslosengeld! 3V

GUTE MEINUNG

Mehr Arbeitslosengeld – warum? Das sagen die Expertinnen.

A rbeitslose, vor allem Langzeitar- beitslose, sind besonders häufig von Armutsgefährdung betroffen. Mit ein Grund dafür sind die gerin- gen Einkommensersatzleistungen. 2020 betrug das durchschnittliche Arbeitslosengeld pro Tag 33,12 Euro, die Notstandshilfe 29,06 Euro: Beide liegen deutlich unter der Armutsge- fährdungsschwelle. Dabei ist es die primäre Aufgabe dieser Sozialleis-

M enschen sind nicht gerne arbeitslos. Erwerbsarbeit be- deutet ein gesichertes Einkommen, aber auch soziale Teilhabe und ein besseres Selbstwertgefühl. Das ist die Erfahrung der 200 sozialen Un- ternehmen imNetzwerk von arbeit plus und ihrer Arbeit mit 40.000 Transitarbeitskräften pro Jahr. Für Klientinnen und Klienten, die länger erwerbsarbeitslos sind, ist die

KARIN HEITZMANN Sozioökonomin

SABINE REHBICHLER Geschäftsführerin, arbeitplus.at

tungen, die Existenz zu sichern. Dass diese Aufgabe nur unzureichend erfüllt wird, zeigen aktuelle Ergebnisse der Statistik Austria. Demnach gehörten Arbeitslose Ende 2021 nicht nur zu den am stärksten von finanziellen Schwierig- keiten betroffenen Gruppen, sie waren im Vergleich zur Gesamtbevölkerung auch viel häufiger psychischen Belas- tungen ausgesetzt.

Arbeitssuche besonders schwer. Existenzangst führt oft zu Jobs, die nicht halten. Die Angst vor dem Versagen wächst. Psychische und gesundheitliche Probleme sind die Folge. In der Praxis könnte ein höheres Arbeitslosengeld den Druck nehmen, den erstbesten Job annehmen zu müssen. Es würde Armut verringern und den Menschen ermögli- chen, eine passende und nachhaltige Arbeit zu finden.

CARTOON von Leopold Maurer

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LESERBRIEFE

Hier eine Auswahl an – aus Platzgründen meist gekürzten – Nachrichten, die uns erreicht haben. Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns an presse@aknoe.at. Die Post ist da!

treffpunkt 01/22 Werden WIR BALD WENIGER AUTO FAHREN? Kompliment an Dr. Rezar. Dieser Mann steht mit beiden Beinen im Leben. Die Frau Univ.-Prof. Dr. Stagl hat keine Ahnung, dass Tausende Handwer­ ker*innen, die zum Beispiel nach Wien pendeln müssen, auf das Auto angewiesen sind und aufgrund der horrenden Spritpreise auf viele andere Dinge verzichten müssen. Sie sollte sich die öffentlichen Verbindungen genauer ansehen, bevor sie ein Statement abgibt. Für mich gibt es wie für viele Kollegen keine Möglichkeit, mit Öffis zu pendeln. Christian Müller Frau Univ.-Prof. Dr. Stagl muss eine gute Öffiverbindung haben und ungern Auto fahren. Sie vertritt Argumente fern der Realität. Wenn ich

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in St. Pölten zwei bis drei Monate auf einen Facharzttermin warten soll, in Melk aber kurzfristig einen bekomme, würden 20 Minuten Autofahrt mit den Öffis zur großen Rundreise. Nur so als Einzelbeispiel. Dipl.-Ing. Steffen Uhlig DANKE Vielen Dank, dass Sie mich bei den Insolvenzverhandlungen vertreten und mir geholfen haben, zu meinem Geld

treffpunkt 01/22 AUFSTEIGER

Ich habe vor 18 Jahren eine DAN Küche beim Küchenstudio Horn gekauft. Kürzlich ist ein Scharnier kaputtgegangen. Das Scharnier aus dem Baumarkt hat nicht genau gepasst. Beim Küchenstudio gab es diese Scharniere nicht mehr. Der Chef gab mir jedoch zwei ähnliche Teile mit. Und sie passten. Bezahlen musste ich nichts, er hat sie mir geschenkt. Ich finde, das ist eine lobende Erwähnung wert. Helfried Köppl

zu kommen! Aliona Vilcu

KULTURTIPP

16. Schrammel.Klang.Festival. Auch diesen Sommer sorgt das Festival in Litschau für ein Riesenaufgebot an Künstler*in­ nen: Von 8. bis 10. und von 15. bis 17. Juli erleben Sie Katharina Strasser, Katharina

Hohenberger & Wiener Brut und viele mehr auf den Naturbüh­ nen um den Herrensee. 10 Prozent Rabatt auf Ihr Ticket mit der Service-Karte: www.schrammel­ klang.at. Alle AK-Kulturpartner: noe.arbeiterkammer.at/kultur

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Ein Ersuchen des Verlages an den Briefträger: Falls Sie diese Zeitschrift nicht zustellen können, teilen Sie uns bitte hier den Grund und gegebenenfalls die neue oder richtige Anschrift mit.

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Österreichische Post AG, MZ 02Z032284 M, AK Niederösterreich, AK-Platz 1, 3100 St. Pölten

GEWINNSPIEL Das BFI NÖ zählt zu den Top-Adressen im Bereich technischer Aus- und Weiterbildungen. Erraten Sie die aktuelle Prüfungserfolgsquote unserer Absolvent_innen?

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Das BFI NÖ verlost Bildungsgutscheine (1 x 500 €, 1 x 400 €, 1 x 300 €) unter allen Teilnehmer_innen, welche die Gewinnfrage richtig beantworten. Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel: Die richtige Antwort und Ihre Mitgliedsnummer senden Sie bitte bis 30. Mai 2022 mit dem Kenn- wort „BFI NÖ“ an die AK Niederösterreich (AK-Platz 1, 3100 St. Pölten) oder per E-Mail an gewinn- spiel@aknoe.at . Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter noe.arbeiterkammer.at/teilnahmbe- dingungen. Die Gewinner_innen werden schriftlich verständigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Infos & Kursangebot: BFI NÖ bfinoe.at | 0800 / 212 222 | bfinoe@bfinoe.at |

BERUFSFÖRDERUNGSINSTITUT NIEDERÖSTERREICH WEITERBILDUNG MIT DEN BESTEN

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