Personalbefragung Elementare Bildung

Förderung der Kinder Zunächst wurde anhand eines Fragenblocks erfasst, wie gut einzelne Subgruppen von Kindern derzeit gefördert werden. Die Beurteilung erfolgte erneut anhand von Schulnoten. Anschließend wurde erfasst, ob die individuellen Bedürfnisse der Kinder im Alltag berücksichtigt werden können und wie gut die Gruppenarbeit fortgesetzt werden kann, wenn ein einzelnes Kind vorübergehend mehr Aufmerksamkeit braucht. Die letzten beiden Fragen wurden mittels Zustimmung zu einzelnen Aussagen erhoben. Zudem wurde die Erfüllung des Bildungsauftrags und der Aufsichtspflicht erfasst.

Förderung einzelner Gruppen Frage: „Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen - wie gut können die folgenden Gruppen an Kindern in Ihrer Einrichtung gefördert werden?“

Tabelle 19: Beurteilung der Fördermöglichkeiten von Kindern nach Gruppentyp und Träger

Gruppe

Durch- schnittsnote

KGG - öffentlich

KGG - privat

KKG - öffentlich

KKG - privat

Alle Kinder

2,9

3,0

2,3

2,7

2,4

Kinder mit Sprachförderbedarf (deutsche Erstsprache) Kinder mit Sprachförderbedarf (nicht deutsche Erstsprache) Kinder mit erhöhtem Förderbedarf (relatives Gutachten) Kinder mit besonders erhöhtem Förderbedarf (absolutes Gutachten) Kinder mit vermutlich besonderem Förderbedarf (ohne Gutachten)

2,8

2,9

2,2

2,7

2,4

3,3

3,3

2,5

3,3

2,9

3,3

3,3

2,9

3,5

3,0

3,5

3,5

3,4

3,8

3,4

3,7

3,8

3,3

3,9

3,4

n ≥ 922

Sowohl die Durchschnittsnoten in der Tabelle als auch die Grafik zeigen, dass mit zunehmender Komplexität der Bedürfnisse die Fördermöglichkeiten schrittweise ab- nehmen. Schon zu Beginn geben 20 Prozent der Befrag- ten an, dass sie alle Kinder insgesamt nur mit „Genügend“ oder schlechter fördern können. Bei Kindern mit Sprach­ förderbedarf und nicht deutscher Erstsprache steigt dieser Wert auf 41 Prozent. Bei Kindern mit besonders er- höhtem Förderbedarf (Absolutes Gutachten) geben bereits 52 Prozent der Befragten an, dass eine Förderung ledig- lich „Genügend“ oder sogar „Nicht genügend“ möglich ist.

Tabelle 19 fasst zusammen, wie gut verschiedene Gruppen anhand einer Durchschnittsnote gefördert werden können. Abbildung 32 stellt die Verteilung der Notenbeurteilungen passend zu den Mittelwerten der Tabelle dar. Sowohl in der Tabelle als auch in der Abbildung wird zunächst erfasst, wie gut alle Kinder im Allgemei- nen gefördert werden können. Hier ergibt sich im Schnitt ein „Befriedigend“ mit einer Durchschnittsnote von 2,9. Zudem wurde erfasst, wie gut Kinder mit Sprachförder­ bedarf – jeweils mit und ohne deutsche Erstsprache – sowie Integrationskinder mit erhöhtem, besonders erhöhtem und nicht diagnostiziertem Förderbedarf gefördert werden können.

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